Herzlich willkommen auf der Internetseite der Igelhilfe in Rostock –  einer privaten Auffangstation für Stadt- Igel in Not und Öffentlichkeitsarbeit.                                              Sie erhalten Tipps und weitere Kontaktadressen bei Notfällen auf unserer Seite "ERSTE HILFE ".  Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese private Einrichtung nur die  Unterbringung, sowie die Pflege und Fütterung übernehmen kann.  Die Pflegeplätze sind begrenzt, telefonisch anzufragen und es ist mindestens eine Unterstützung von 40€ pro Igel für Futter,Medikamente bei der Übergabe erwünscht.Weitere Tierarzt+ Kontaktadressen für  Notfälle in M-V finden Sie auf der Seite "ERSTE HILFE".   Verletzte Tiere gehören in die Hände einer Igel erfahrenen Tierarztpraxis - nicht in meine!

 

Herbst/ Winterigel  -   Wann sind Igel hilfsbedürftig? Lesen Sie die Hinweise auf der Seite "ERSTE HILFE"

 

Aktuelle Info zur Unterschriftenaktion der Petition -Nachtverbot für Mähroboter- Frist 6. Februar 2020!

 

  Es besteht die Möglichkeit sich noch bis Anfang März auf ausliegenden Unterschriften-Listen zu beteiligen:                          Warnemünde: Media Town –Musikinstrumente im Einkaufszentrum Lortzingstr.20, Moria-Silberschmuck  in der Mühlenstr. 36-        Diedrichshagen: Gartenbau Beese, Groß Kleiner Weg 18, Rostock-Groß Klein/Futterhaus,Alte Warnemünder Chaussee 6

 

Wer über das Internet unterzeichnen möchte,kopiert bitte den folgenden Link:

  https://www.openpetition.de/petition/online/igelschutz-nachtverbot-fuer-maehroboter

Anschließend in die Google/ Adressleiste einfügen und Seite aufrufen. Die eigenen Daten mit E-mailadresse eingeben,unterschreiben anklicken und etwas später im eigenen E-Mail Programm bestätigen.Erst dann ist die Unterschrift gültig! Alle Unterschriften werden von den Ministerien in Stichproben auf ihre Richtig- und Gültigkeit überprüft und werden nicht andererweitig von mir verwendet! Bis 29.01.2020 haben 11 000 Natur- und Tierschutzfreunde unterschrieben!

 

Vielen lieben Dank an alle,die sich gegen Tierquälerei und die weitere Vernichtung der Insekten,Amphibien,Reptilien und aller Klein-Säuger Bestände,sowie zahlreiche Artenschutzgruppen einsetzen,die ehrenamtlich viel Zeitaufwand für Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt einsetzen. Nachts mähen ist auf Privatgrundstücken nicht existenziell wichtig !Weitere Infos folgen jetzt. Die Fotos sind die knallharte Realität bei allen Igelstationen bundesweit und diese Realität könnte sehr schnell vermieden werden. EINFACH MAL ABSCHALTEN ODER UMPROGRAMMIEREN!

 

 

 

 

 

   Wir haben jahrhundertelang nachts nicht gemäht. Muss das sein? Nein!

Deshalb ist ein Nachtverbot für den Einsatz von Mährobotern für nachtaktive Tiere und Insekten nach Einbruch der Dämmerung erforderlich!

Foto: Volker Bohlmann/SVZ

Mähroboter? Nein,Danke! Informationen zur MR-Aktion folgen jetzt auf dieser Startseite! Bitte helfen Sie mit bei unserer Unterschriftensammlung,damit Mähroboter abends ausgeschaltet werden müssen. Nächtliches Mähen gefährdet alle Kleintiere... von der Erdkröte,Ringelnatter bis zum Igel oder Mauswiesel....die Nachts auf Futtersuche sind.

  Mähroboter töten den Igelnachwuchs von August bis November und verletzen größere Igel ganzjährig schwer!

Igel sind nachtaktiv und gehen nach Einbruch der Dämmerung auf Futtersuche.

 Sprechen Sie Ihren Nachbarn unbedingt darauf an, dass er den Roboter "wenigstens" nach Sonnenuntergang ausschaltet und tagsüber sollten die Mähflächen  zwischen August und November vorher kontrolliert werden, denn der Igelnachwuchs  ist auch tagsüber aktiv und erkundet bereits die Umgebung in Nestnähe. Der Spaziergang endet tödlich. Ebenfalls gefährlich sind Rasentrimmer und Tellersensen die tagsüber eingesetzt werden und alle Igel in ihren versteckten Nestern schwer verletzen  und kurz- oder langfristig unter Qualen töten.Leider weisen die Hersteller nicht in ihren Gebrauchsanweisungen darauf hin und viele Kunden wissen das nicht!

Foto: SVZ Volker Bohlmann

Informieren Sie Ihre Nachbarn,die eventuell noch nicht wissen,was sie da anrichten!

 

Achtung! Jetzt folgen einige aktuelle Fälle der letzten 2 Jahre. Der letzte  Unfall ereignete sich im Oktober,wo ein 380g Igel bis auf die Wirbelsäule vom MR skalpiert wurde. Eine OP war erforderlich und die Heilung mit mehreren Tierarztbesuchen dauerte 9 Wochen. Der Igel namens Rainer schläft jetzt bis April/ Mai und kann dann wieder ausgewildert werden. Für viele Igel kommt allerdings jede Hilfe zu spät.

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

Dieser Igel wurde  durch einen Mähroboter schwer verletzt. Die Oberlippe und ein Teil der Stacheln wurde  präzise von den scharfen Klingen abgetrennt. Spaziergänger fanden den Igel in der Nähe von Teterow und brachten ihn in die nächste Tierarztpraxis. Die Tierärztin vermittelte den Igel an eine Pflegestelle .Mehrere Behandlungen durch die Tierärztin und Pflegerin Regina Heinle waren erforderlich.

 

Dieser Igel wog 600g,als er gefunden wurde und zeigte Abmagerungserscheinungen.Das heißt,dass sich die Igeldame bereits längere Zeit herumgequält hat, kein Futter mehr aufnehmen konnte und der Mähroboter auch vor größeren Igeln nicht abbremst.

 

Foto: Tierarztpraxis H.Böttcher

 

Tag 1 nach der ersten Behandlung zeigt deutlich, wie schwer die Folgen durch einen Mähroboter sein können. Die Igeldame hatte noch Glück im Unglück. Einen Zentimeter weiter ? Dann wären die Nase und das Auge weggeschreddert worden. Das Unterlid fehlt bereits. Den weiteren Verlauf der Behandlung von Tag 49 sehen Sie auf der Seite IGEL-PRAXIS.

 

Ich habe im September selbst Tests mit ausgestopften Wollsocken und einem Mähroboter gemacht. Fazit: Dieser bremste nur bei harten unbeweglichen Widerständen (Rasenkantensteinen,Strauch- und Baumstämmen,Mauern etc.) Alles was leicht nachgibt,wird systematisch überrollt. Da Igel keine Fluchttiere sind und sich lediglich einrollen, stellen sie für einen MR keinen Widerstand dar. Alle unterschiedlichen Versuchsobjekte waren im Test stark beschädigt worden.Foto: R.Heinle

 

Indirekt ist der §44 des Bundesnaturschutzgesetztes durch den Nachteinsatz des MR im Igelschutz betroffen,der besagt:

1.) Es ist verboten wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen,sie zu fangen,zu verletzen oder zu töten,ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen,zu beschädigen oder zu zerstören.

Fotos Galerie v.lks 1+2 Volker Bohlmann SVZ /Foto3 R.Heinle /Foto4 Markus Fries Foto5 R.Adam-Pro-Igel e.V/ Foto 6+7 Igelnotnetzwerk/ Foto8 Igelhilfe Münsterland/ Foto9+10 Torsten Riedel

 Ich bedanke mich bei  Angela Hoffmann und Volker Bohlmann von der Schweriner Volkszeitung,sowie bei Anja Levien und Andre Horn von der Ostseezeitung für die immer kompetent recherchierte, sowie schnelle Berichterstattung und die schönen Fotos!

Vielen Dank an über 11 000 Tier und Naturschutzfreunde, die bisher die Petition unterschrieben haben und an  bundesweite Igelstationen,die mir viele Fotos von Mähroboter Unfällen vermittelt haben.Nur selten werden Vorfälle dokumentiert. An Juliane Bätge vom NABU/Radio Lohro , sowie an alle, die meine Arbeit unterstützen.

 

Mit Euch ist die Welt ein kleines bisschen besser und lebenswerter!!!