Herzlich willkommen auf der Internetseite der Igelhilfe in Rostock –  einer kleinen und privaten Auffangstation für Stadt- Igel in Not und Öffentlichkeitsarbeit.                                                                                      Sie erhalten Tipps und Kontakte bei Notfällen auf unserer Seite "ERSTE HILFE ".                                            Diese Igelinitiative ist kein Verein und erhält somit keine  Fördergelder und  wenig Futter-Spenden. Bitte haben Sie Verständnis dafür,dass diese private Einrichtung nur die artgerechte Unterbringung, sowie die Pflege und Fütterung übernehmen kann.  Die Pflegeplätze sind begrenzt und telefonisch anzufragen.

Auf dieser Seite folgen jetzt aktuelle Informationen zum Igelschutz in unserer Stadt:

 

Brand-Aktuelles Thema: Osterfeuer!  Bitte schichten Sie Feuerstellen mit Gartenabfällen oder Osterfeuer vor dem Anzünden um.  Igel liegen noch im Winterschlaf und sind unfähig zu flüchten! Das betrifft auch viele andere Tierarten,die hier Schutz gesucht haben!

 

  Mähroboter töten den Igelnachwuchs von August bis bis November und verletzen größere Igel schwer!

Igel sind nachtaktiv und gehen nach Einbruch der Dämmerung auf Futtersuche.

 Sprechen Sie Ihren Nachbarn unbedingt darauf an, dass er den Roboter "wenigstens" nach Sonnenuntergang ausschaltet und tagsüber sollten die Mähflächen  zwischen August und November vorher kontrolliert werden, denn der Igelnachwuchs  ist auch tagsüber aktiv und erkundet bereits die Umgebung in Nestnähe. Der Spaziergang endet tödlich. Ebenfalls gefährlich sind Rasentrimmer und Tellersensen die tagsüber eingesetzt werden und alle Igel in ihren versteckten Nestern schwer verletzen  und kurz- oder langfristig unter Qualen töten.Leider weisen die Hersteller nicht in ihren Gebrauchsanweisungen darauf hin und viele Kunden wissen das nicht!

Foto: SVZ Volker Bohlmann

Bitte nehmen Sie an meiner Open Petition teil und stimmen Sie für ein Nachtverbot nach Einsetzen der Dämmerung für beratingsresistente Querdenker,denen Natur- ,Artenschutz und Rücksichtnahme völlig egal ist!

 

https://www.openpetition.de/petition/online/igelschutz-nachtverbot-fuer-maehroboter

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

 Verletzte Igel,die nicht zufällig gefunden werden, verstecken sich im Unterholz und sterben unter Qualen erst nach mehreren Tagen oder Wochen   Wir haben jahrhundertelang nachts nicht gemäht. Muss das sein? Nein!

Deshalb ist ein Nachtverbot für den Einsatz von Mährobotern für nachtaktive Tiere und Insekten nach Einbruch der Dämmerung erforderlich!

Foto: Volker Bohlmann/SVZ

Dieser Igel wurde  durch einen Mähroboter schwer verletzt. Die Oberlippe und ein Teil der Stacheln wurde  präzise von den scharfen Klingen abgetrennt. Spaziergänger fanden den Igel in der Nähe von Teterow und brachten ihn in die nächste Tierarztpraxis. Die Tierärztin vermittelte den Igel an eine Pflegestelle .Mehrere Behandlungen durch die Tierärztin und Pflegerin Regina Heinle waren erforderlich.

 

Dieser Igel wog 600g,als er gefunden wurde und zeigte Abmagerungserscheinungen.Das heißt,dass sich die Igeldame bereits längere Zeit herumgequält hat, kein Futter mehr aufnehmen konnte und der Mähroboter auch vor größeren Igeln nicht abbremst.

 

Foto: Tierarztpraxis H.Böttcher

 

Tag 1 nach der ersten Behandlung zeigt deutlich, wie schwer die Folgen durch einen Mähroboter sein können. Die Igeldame hatte noch Glück im Unglück. Einen Zentimeter weiter ? Dann wären die Nase und das Auge weggeschreddert worden. Das Unterlid fehlt bereits. Den weiteren Verlauf der Behandlung von Tag 49 sehen Sie auf der Seite IGEL-PRAXIS.

 

Ich habe im September selbst Tests mit ausgestopften Wollsocken und einem Mähroboter gemacht. Fazit: Dieser bremste nur bei harten unbeweglichen Widerständen (Rasenkantensteinen,Strauch- und Baumstämmen,Mauern etc.) Alles was leicht nachgibt,wird systematisch überrollt. Da Igel keine Fluchttiere sind und sich lediglich einrollen, stellen sie für einen MR keinen Widerstand dar. Alle unterschiedlichen Versuchsobjekte waren im Test stark beschädigt worden.

 

Indirekt ist der §44 des Bundesnaturschutzgesetztes durch den Nachteinsatz des MR im Igelschutz betroffen,der besagt:

1.) Es ist verboten wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen,sie zu fangen,zu verletzen oder zu töten,ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen,zu beschädigen oder zu zerstören.
Foto: R.Heinle

Fotos Galerie v.lks 1+2 Volker Bohlmann SVZ /Foto3 R.Heinle /Foto4 Markus Fries Foto5 R.Adam-Pro-Igel e.V/ Foto 6+7 Igelnotnetzwerk/ Foto8 Igelhilfe Münsterland/ Foto9+10 Torsten Riedel

 Ich bedanke mich bei der Schweriner Volkszeitung und insbesondere bei Angela Hoffmann und Volker Bohlmann für die immer kompetent recherchierte, sowie schnelle Berichterstattung und die schönen Fotos! Ein herzliches Dankeschön!

 

Vielen Dank auch an: alle, die bisher die Petition unterschrieben haben und an das bundesweite Igelnotnetzwerk,die mir viele Fotos von Mähroboter Unfällen vermittelt haben.Nur selten werden Vorfälle dokumentiert. An die Initiative Kleingarten Rostock,Juliane Bätge vom NABU/Radio Lohro und alle,die meine Arbeit unterstützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Kontakt TEL 0170-7775708