Herzlich willkommen auf der Internetseite der Igelhilfe in Rostock –  einer kleinen und privaten Auffangstation für Stadt- Igel in Not und Öffentlichkeitsarbeit.                  Sie erhalten Tipps und Kontakte bei Notfällen auf unserer Seite "ERSTE HILFE ".  Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese private Einrichtung nur die artgerechte Unterbringung, sowie die Pflege und Fütterung übernehmen kann.  Die Pflegeplätze sind begrenzt, telefonisch anzufragen und es ist mindestens eine Unterstützung von 40€ pro Igel für Futter,Medikamente und Tierarztkosten bei der Übergabe erwünscht,da manche Igel mehrere Monate in meiner Obhut sind.                           Weitere Kontaktadressen für  Notfälle: Landkreis Rostock:  Igelhilfe MV -  Heidi French- Vögel,Hasen,Marder,Eichhörnchen und Igel   Tel. 03 82 08 / 134 72        Im Tierheim  Schlage nachfragen! Das Tierheim Schlage verfügt über einige wenige Plätze für Wildtiere.   Tel.038208 - 357

Status am 5.November 2019:       Alle Plätze sind belegt. Ich gebe bei Notfällen allerdings gerne Tipps zur Selbsthilfe!

 

Herbst/ Winterigel  -   Wann sind Igel hilfsbedürftig? Lesen Sie die Hinweise auf der Seite "ERSTE HILFE"

 

 

 

   Wir haben jahrhundertelang nachts nicht gemäht. Muss das sein? Nein!

Deshalb ist ein Nachtverbot für den Einsatz von Mährobotern für nachtaktive Tiere und Insekten nach Einbruch der Dämmerung erforderlich!

Foto: Volker Bohlmann/SVZ

Mähroboter? Nein,Danke! Informationen zur MR-Aktion folgen jetzt auf dieser Startseite! Bitte helfen Sie mit bei unserer Unterschriftensammlung,damit Mähroboter abends ausgeschaltet werden müssen. Nächtliches Mähen gefährdet alle Kleintiere... von der Erdkröte,Ringelnatter bis zum Igel oder Mauswiesel....die Nachts auf Futtersuche sind. Die Petition finden Sie unter folgendem Link,den Sie bitte kopieren und in der Suchleiste einfügen. Bitte helfen Sie mit,das nachfolgende Elend mit Ihrer Unterschrift zu unterbinden .Stand Nov2019 rund 8000 Unterschriften!

https://www.openpetition.de/petition/online/igelschutz-nachtverbot-fuer-maehroboter

  Mähroboter töten den Igelnachwuchs von August bis bis November und verletzen größere Igel ganzjährig schwer!

Igel sind nachtaktiv und gehen nach Einbruch der Dämmerung auf Futtersuche.

 Sprechen Sie Ihren Nachbarn unbedingt darauf an, dass er den Roboter "wenigstens" nach Sonnenuntergang ausschaltet und tagsüber sollten die Mähflächen  zwischen August und November vorher kontrolliert werden, denn der Igelnachwuchs  ist auch tagsüber aktiv und erkundet bereits die Umgebung in Nestnähe. Der Spaziergang endet tödlich. Ebenfalls gefährlich sind Rasentrimmer und Tellersensen die tagsüber eingesetzt werden und alle Igel in ihren versteckten Nestern schwer verletzen  und kurz- oder langfristig unter Qualen töten.Leider weisen die Hersteller nicht in ihren Gebrauchsanweisungen darauf hin und viele Kunden wissen das nicht!

Foto: SVZ Volker Bohlmann

Bitte nehmen Sie an meiner Open Petition teil und stimmen Sie für ein Nachtverbot für beratingsresistente Querdenker,denen Natur- ,Artenschutz und Rücksichtnahme völlig egal ist. Informieren Sie Ihre Nachbarn,die eventuell noch nicht wissen,was sie da anrichten!

 

Achtung! Jetzt folgen aktuelle Fälle! Der letzte  Unfall ereignete sich im Oktober,wo ein 380g Igel bis auf die Wirbelsäule skalpiert wurde. Dieses Foto möchte ich Ihnen ersparen. Es folgen Fotos,die die ganze Bandbreite dieses neuen Modetrends aufzeigen!

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

Dieser Igel wurde  durch einen Mähroboter schwer verletzt. Die Oberlippe und ein Teil der Stacheln wurde  präzise von den scharfen Klingen abgetrennt. Spaziergänger fanden den Igel in der Nähe von Teterow und brachten ihn in die nächste Tierarztpraxis. Die Tierärztin vermittelte den Igel an eine Pflegestelle .Mehrere Behandlungen durch die Tierärztin und Pflegerin Regina Heinle waren erforderlich.

 

Dieser Igel wog 600g,als er gefunden wurde und zeigte Abmagerungserscheinungen.Das heißt,dass sich die Igeldame bereits längere Zeit herumgequält hat, kein Futter mehr aufnehmen konnte und der Mähroboter auch vor größeren Igeln nicht abbremst.

 

Foto: Tierarztpraxis H.Böttcher

 

Tag 1 nach der ersten Behandlung zeigt deutlich, wie schwer die Folgen durch einen Mähroboter sein können. Die Igeldame hatte noch Glück im Unglück. Einen Zentimeter weiter ? Dann wären die Nase und das Auge weggeschreddert worden. Das Unterlid fehlt bereits. Den weiteren Verlauf der Behandlung von Tag 49 sehen Sie auf der Seite IGEL-PRAXIS.

 

Ich habe im September selbst Tests mit ausgestopften Wollsocken und einem Mähroboter gemacht. Fazit: Dieser bremste nur bei harten unbeweglichen Widerständen (Rasenkantensteinen,Strauch- und Baumstämmen,Mauern etc.) Alles was leicht nachgibt,wird systematisch überrollt. Da Igel keine Fluchttiere sind und sich lediglich einrollen, stellen sie für einen MR keinen Widerstand dar. Alle unterschiedlichen Versuchsobjekte waren im Test stark beschädigt worden.

 

Indirekt ist der §44 des Bundesnaturschutzgesetztes durch den Nachteinsatz des MR im Igelschutz betroffen,der besagt:

1.) Es ist verboten wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen,sie zu fangen,zu verletzen oder zu töten,ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen,zu beschädigen oder zu zerstören.
Foto: R.Heinle

Fotos Galerie v.lks 1+2 Volker Bohlmann SVZ /Foto3 R.Heinle /Foto4 Markus Fries Foto5 R.Adam-Pro-Igel e.V/ Foto 6+7 Igelnotnetzwerk/ Foto8 Igelhilfe Münsterland/ Foto9+10 Torsten Riedel

 Ich bedanke mich bei der Schweriner Volkszeitung und insbesondere bei Angela Hoffmann und Volker Bohlmann für die immer kompetent recherchierte, sowie schnelle Berichterstattung und die schönen Fotos! Ein herzliches Dankeschön!

 

Vielen Dank auch an: alle, die bisher die Petition unterschrieben haben und an das bundesweite Igelnotnetzwerk,die mir viele Fotos von Mähroboter Unfällen vermittelt haben.Nur selten werden Vorfälle dokumentiert. An die Initiative Kleingarten Rostock,Juliane Bätge vom NABU/Radio Lohro und an Anja Levien von der Ostseezeitung und an alle,die meine Arbeit unterstützen und bereits darüber berichtet haben.